Latexhaube Sklave

Tiffy & Lars – Blümchensex mit einem Sklaven

Tiffy war so dick, dass sie sich nur sehr gemächlich bewegte. Sie hatte stets einen Gehstock dabei und das Navigieren durch die Stadt, die Gehwege und parkenden Autos hinein in den kleinen Sexshop und schließlich in die enge Umkleidekabine fiel ihr überaus schwer. Tiffy hatte ein Faible für zartduftige Lingerie aus Spitze mit blassblauen Blumenranken und Ornamenten in Bordeaux.

Die Blümchenwäsche wollte Tiffy anziehen und dann wollte sie sie wieder ausziehen und dann wollte sie Sex. Sex mit ihrem Freund Lars, sie unten, er über ihr oder auch andersrum, ganz egal, einfach eben Sex, ein bisschen Anblasen, ein bisschen Fummeln, ein paar Liebesschwüre nebenher, wie andere Leute das auch so machen.

Lars, um die vierzig, durchschnittsschlank und sehr sympathisch, liebte Tiffy sehr. Das änderte allerdings nichts an der Tatsache, dass er ein Sklave war und mit Blümchensex überhaupt nichts anfangen konnte. Vielleicht hätte Tiffy es ihm einfach befehlen müssen: Komm her Du Wurm und mach ihn hart. Jetzt nimm mich ran und weil Du unartig warst gibst Du mir einen zärtlichen Kuss. Dann halte ich mich am Laken fest und träume von saftigen Wiesen, Prinzen und Sean Connery.

Schöne Idee, aber Tiffy wollte natürlich nicht, dass Lars aus Erniedrigung mit ihr schläft. Und Lars? Zog sexuell Folter vor. Cock and Balls Torture nennen sich Praktiken, bei denen Penis und Eier bis zur physischen und mentalen Schmerzgrenze traktiert werden. Für Lars eine überaus heiße Vorstellung. Sein Hintern gefiel ihm erst, wenn er übersät war von den rotgrindigen Spuren diverser Schlaginstrumente.

Lange Jahre stellte sich für Tiffy und Lars die hochinteressante Frage, ob Liebe über Sex geht oder ohne und wie viele Kompromisse gemacht werden müssen, wenn zwei füreinander bestimmt sind. Wenn jemand etwas braucht, was sein Partner ihm nicht geben kann, darf man es sich dann woanders holen? Tiffy und Lars einigten sich auf den Verzicht zugunsten des Ideals der Monogamie und hofften, dass sie das möglichst lange durchhalten würden.

Lars wälzte sich hin und wieder als Zeichen seines guten Willens über Tiffys massigen Körper und Tiffy ließ ihn im Gegenzug stundenlang in seinem Werkstattkeller herumkruschteln. Lars bastelte aus Latex, Leder, Metall. Über Wochen konnte er an einer Dienerinnenhaube werkeln, 1 zu 1 mit jeder Raffung aus schwarzem Latex nachgebildet, auf die er dann behutsam in Gelb die Buchstaben S L A V E klebte. Das befriedigte ihn ungleich mehr als jedes Stelldichein mit Damen, die auf dem Rücken liegen und sich ins Laken krallen.

Tiffy sagte, es habe sie Überwindung gekostet, aber neulich habe sie Lars in strengem Ton befohlen, sich in seinen Keller zu verziehen. Lars trollte sich devot und hätte vor Glück die ganze Welt umarmen können. Die Nacht nutzte er dazu, einen wirklich wunderbaren Köcher für eine Bastelschere herzustellen, aus schwarzem und pinken Leder, in präziser Fummelarbeit zu einem Korsett zusammengenäht, hintendran ein Befestigungshäkchen für die Wand. Das schenkte er uns und wir mussten seither nie mehr unsere Schere suchen – nicht mal im Weihnachtsgeschäft.

Tiffy und Lars glaubten, es sei Zeit für den nächsten Schritt und Tiffy lud ihre beste Freundin ein, damit Lars die beiden Frauen bekochen durfte – im Sklavenoutfit. Lars stand den halben Tag in der Küche, den anderen vorm Spiegel und die Mädels nahmen am perfekt eingedeckten Esstisch Platz.

Die Freundin war eingeweiht, aber als sie Lars sah, mit Lackschürzchen und geschlossener Lederkopfkapuze, deren Reißverschlüsse vor den Augen nur so weit geöffnet waren, dass er noch eine Restchance hatte, den dampfenden Sauerbraten wohlauf bis zum Tisch zu bugsieren, flüchtete sie schockiert zur Haustür. Lars war blamiert und enttäuscht und stapfte zur Kellertreppe. Tiffy seufzte und futterte den Braten.

Bevor Du jetzt Mitleid spürst oder Schadenfreude: Gibt es nichts, was Du schon mal unbedingt tun wolltest? Keine unerfüllte Phantasie? Und hast Du Dich jemals getraut, Deine Wünsche zu verfolgen?

Bei Tiffy und Lars gab es ein Happy End. Die Freundin stand wenig später mit einer Flasche Wein auf der Matte. Die trank sie mit Tiffy und danach versohlten die Beiden gemeinsam Lars den Arsch und es machte allen Spaß.

Schade für den Sexshop: Tiffy & Lars kommen seither sehr selten und es gibt keinen Bedarf mehr an Blümchendessous. Aber Umsatz ist bei uns längst nicht alles: langjährige Stammkunden zu begleiten, ihnen die Daumen zu drücken für positive Entwicklungen, Neuanfänge und Höhenflüge. Wer denkt in dem Moment an Miete zahlen?

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