Analsex_Hinterspeck

Ran an den Hinterspeck: die Analsex – Basics

Gleitgel, Gleitgel und immer noch mehr Gleitgel!

Das allerwichtigste bei allen analen Spielchen ist die Familienpackung Gleitgel. Der menschliche Enddarm ist nämlich nicht darauf programmiert, größere Mengen Flüssigkeit als Schmiermittel abzusondern. Auch nicht, damit er komfortabel und verletzungsfrei fremde Körperteile oder Gegenstände in sich aufnehmen kann.

Die Darmschleimhaut kann ohne Gleitmittel sogar schlimmstenfalls ernsthaft Schaden nehmen. Und die Angst vor Schmerzen bei der analen Penetration ist ohne Gleitgel mehr als berechtigt. Deshalb: unbedingt ordentlich Flutsch verwenden. Hier gilt tatsächlich „viel hilft viel“!

Wer beim Thema Gleitgel Nachholbedarf hat, hier entlang!

Chillt euch und seid slow!

AnalverkehrAußerdem ist gerade bei Neulingen Geduld und Fingerspitzengefühl gefragt. Unser Enddarm verfügt über zwei Schließmuskelringe, die für seinen eigentlichen Verwendungszweck, nämlich dem Ansammeln, Lagern und schlussendlichen Ausscheiden unserer Verdauungsreste eine geniale Sache sind. Allerdings können wir nur den äußeren Muskel mehr oder minder gut mit der Kraft unserer Gedanken steuern. Der innere macht dagegen einfach das, was er will.

Und das ist im Allgemeinen eines: die Schotten dicht, bis sich ein Toilettengang lohnt. Wenn wir möchten, dass dieser Muskel nun etwas herein lässt, sollten wir ihn zu Entspannung überreden und ganz vorsichtig aufdehnen. Zum Beispiel mit sanften Massagen, kleinen Durchmessern und natürlich jeder Menge Gleitmittel.

Dirty Things: trotz Lust darauf Panik davor…

Viele Frauen klemmen allein deshalb schon ihren Hintern zu, weil sie voller Panik einen kotverschmierten Penis erwarten, sobald der Analsex fertig ist.

AnalverkehrStellt Euch vor, die Verdauungsabfälle einer Frau! Frauen haben so etwas ja gar nicht, Blähungen, rülpsen, Verstopfung oder Dünnschiß, machen Frauen doch gar nicht! Frauen sind absolut geruchsneutral und immer total blitzblank sauber, auch wenn sie drei Tage nicht duschen. Für ein weibliches Wesen ist es also die Höchststrafe, Gefahr zu laufen, dem Besitz von Sekreten oder gar Exkrementen überführt zu werden. Da kann frau schon Mal die Backen zusammenkneifen.

Spaß beiseite, es ist natürlich auch keine schöne und hygienisch einwandfreie Vorstellung, die kolibakterienbesetzten Überreste des Schweinenackensteaks vom Mittag auf Körperteilen, Spielzeugen oder Seidenlaken vorzufinden. Deshalb sollte einiges beachtet werden.

Der Darm ist an und für sich ein selbstreinigendes Organ. Wenn man nicht gerade vor einer halben Stunde auf dem Klo war, wenn man aktuell keinen hartnäckigen Durchfall hat und nicht im Moment des Sexdates Toilettendruck verspürt, ist das Risiko auf sichtbare Verunreinigungen relativ gering. Wenn man allerdings auf Nummer sicher gehen möchte und es der Entspannung und Sorglosigkeit der Beteiligten dient, kann der Enddarm vorm Analsex natürlich auch extra gereinigt werden.

Mal richtig schön durchputzen – aber wie?

Hierzu empfiehlt sich eine Analdusche (Sexshopjargon) oder ein Klistier (Apothekendeutsch). Diese nützlichen Konstruktionen bestehen aus einer leicht einführbaren Tülle, die in einem flexiblen Gummiball endet. Dort füllt man einfach seine Duschflüssigkeit ein, führt die Tülle in den Hintern und drückt vorsichtig und langsam den Ball leer.

Am besten geht das natürlich in der Dusche oder auf dem WC, damit die Sauerei sich in Grenzen hält. Wer sich einen kleinen Einlauf gönnt, dem sei körperwarmes Wasser empfohlen, wahlweise leichte Kräuterteeaufgüsse. Auf keinen Fall solltet Ihr die Darmflora mit Desinfektionszeugs oder Seife traktieren.

Aber nicht nur vorher, sondern vor allem nachher ist Hygiene unerlässlich. Denn unser Darm beherbergt jede Menge Bakterien, die an Ort und Stelle unbedenklich, wenn nicht sogar unbedingt notwendig sind. Woanders gehören sie dagegen schlichtweg nicht hin. Deshalb steht die hygienische Reinigung von Fingern, Toys und Schwänzen nach dem Analsex an oberster Stelle.

Never change the Loveholes!

AnalverkehrRegel Nummer Eins: Was im Hintern der Liebsten war, gehört nicht in ihre Muschi! Löcher wechseln, wie uns oft in einschlägigen Herrenpornos als Supersache gelehrt wird, ist ganz großer Mist und führt allerhöchstens zu einer kräftigen Blasenentzündung!

Wer auf abwechselnde Penetration nicht verzichten will, sollte vor jedem vaginalen Eindringen ein ständig frisches Kondom überziehen.
Oder sich darauf einstellen, die kommenden Wochen sexfrei zu leben und stattdessen seiner cranberrysaftsaufenden Liebsten Händchen zu halten und die Antibiotikastrecke aus der Apotheke zu holen.

Eine Alternative bietet noch ein Frauenkondom. So ein Latex-Schlauch wird fix im Vaginalgang platziert. Damit kann ohne Bakterientausch fröhlich öffnungsübergreifend zu Werke gegangen werden.

Safety first!

Wenn schon jemand keine Angst vor Kotrückrückständen oder Schmerz hat, dann doch spätestens davor, dass etwaige Liebesspielzeuge in den unendlichen Weiten des Hintereingangs verloren gehen könnten.

Genau deshalb sind Analtoys zwar immer so designt, das sie nur schwer und zumindest nicht unbemerkt, im Körper verschwinden können, aber möglich ist es natürlich dennoch. Ein Kunde erzählte mir, dass er wegen eines Plugs sogar in der Notaufnahme gelandet war – genauer gesagt seine Frau, der er vorm Vögeln den Stöpsel eingesetzt hatte.

Der Plug war zwar stark tailliert, aber der Sockel, der das Reinrutschen des Toys verhindern sollte, brachte es trotzdem nur auf knappe 3 Zentimeter im Durchmesser. Eingeführt in den After einer Lady, die parallel dazu penetriert wurde, reichte ein entsprechender starker Schubs aus und das Ding war erstmal weg. Also ab in die Notaufnahme, wo ein freundlicher Mediziner das Teilchen aus dem gebeutelten Enddarm fischte.

AnalsexAus meiner Sicht verständlich, dass dieses Paar direkt Hilfe beim Arzt suchte. Aber zwingend notwendig ist so viel Aktionismus angeblich nicht. Einer meiner Kunden, der sich als Notarzt outete, erzählte mir jedenfalls, dass auch Fremdkörper aus dem Darm in den allermeisten Fällen ganz problemlos wieder zum Vorschein kämen. Und zwar auf natürlichem Weg.

Dass es wirklich zu medizinisch bedenklichen Situationen kommt, sei zumindest bei Toys angemessener Größe eher unwahrscheinlich. Denn der Darm ist ein Muskelschlauch und der kennt nur eine Richtung: Dinge nach draußen zu transportieren.

Was im Hintern nichts zu suchen hat

Echte Verletzungsrisiken bergen also eher Gegenstände, die sich qualitativ einfach nicht für anale Spielereien eignen. Alles, was scharfe Kanten besitzt, schrabbelige Oberflächen oder splittert, kann die Darmwand perforieren – und dann wird es schnell richtig gefährlich.

Also auch, wenn es verlockend sein könnte: Finger weg von Tannenzapfen, Glühbirnen und Selbstgeschnitztem und stattdessen lieber ein paar Euros für ein gescheites Spielzeug ausgeben! Und auch, wenn die Aussagen des Notarztes durchaus etwas Beruhigendes haben, passt doch trotzdem unbedingt auf, dass euch kein Toy abhaut! Denn am Ende geht die Sicherheit vor und es muss doch auf professionelle Hilfe zurückgegriffen werden. Wer hat da schon Bock drauf?

Das 1×1 in Sachen Analtoys findest Du hier!

Analsex TemperaturUnd ein letzter Tipp. Der Enddarm kann nicht so gut auf Temperatur. Bedeutet, er kann Temperaturen nicht gut erkennen. Edelstahl ist ein beliebtes Material für Analtoys. Und Liebhaber von Edelstahl schätzen oft die Materialeigenschaft, Kälte oder Hitze gut anzunehmen.
Und flugs wandern die Freudenspender ins Gefrierfach oder kochendes Wasser. Lasst das lieber sein oder passt wenigstens genau auf, dass ihr Euch den Hintern nicht frostet oder verkohlt! Sonst habt ihr lange was davon…

 

Und wer sich nun fragt, wozu das Ganze, dem sei mein Artikel „Warum der Po zum Sex taugt“ ans Herz gelegt!

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